Hessen – Aktuell Mother Hood e.V. reicht Petition beim Hessischen Landtag zur Hebammenversorgung in Hessen ein

Mother Hood Newsletter Hessen 30.09.2015:

Bitte fleißig Unterschriften sammeln. Laut Petitionsausschuss auch gerne "weltweit" :-)

Unterschriftenlisten zum Ausdrucken: Unterschriften Petition Hessen

Oder unter: http://tinyurl.com/Hessen-Petition-Geburtshilfe

Ausführliche Version: http://www.mother-hood.de/fileadmin/user_upload/Medien/Petition_Hessen-_Mother-Hood-e.V.__.pdf

Petition auf Chang.org - Motherhood

Liebe Hebammen,

ich denke, ich brauche eigentlich kaum etwas zur aktuellen Lage der geburtshilflichen Versorgung in Deutschland schreiben. Ihr kennt Sie alle! Sie ist schlecht und die Abwärtsspirale läuft unaufhaltsam. Der Politik und der Presse hängen die Hebammenprobleme aus den Ohren. Wir Eltern wollen das nicht hinnehmen und starteten am 1. Mai 2015 erneut eine Petition auf Chang.org. Der Adressat ist der GKV-Spitzenverband. Wir sind sehr wütend. Der GKV-SV will aufgund von Wirtschaftsfaktoren entscheidend Eure Hebammenarbeit einschränken und unsere Patientenrechte beschneiden. Darüber hinaus bremst er den von der Bundesregierung angedachten Sicherstellungszuschlag aus. Mit der aktuellen Petition wollen wir den Fokus weg von Euch Hebammen nehmen und auf uns Eltern richten. Denn es geht nicht allein um Eure "kleine" Berufsgruppe Hebammen sondern um uns (werdenden) Eltern. Wir sind viele. Jährlich werden circa 680.000 Kinder in Deutschland geboren, sodass die entsprechende Elternzahl wahrlich keine Randgruppe darstellt, die die immer schlechter werdende Versorgung durch Hebammen in der Vor- und Nachsorge sowie zur Geburt - außerklinisch als auch in den schwindenden Kreißsälen - zu spüren bekommt.

Wir Eltern fordern darum vom GKV-Spitzenverband:

  • Die Kosten für Hebammenhilfe sollen unabhängig von Geburtsort und -termin gezahlt werden.
  • Damit Mütter informierte Entscheidungen treffen können, muss die Aufklärung ergebnisoffen und sachkompetent erfolgen.
  • Wissenschaftlich fundierte Kriterien sollen Grundlage von Entscheidungsempfehlungen sein.

Schlussendlich sind und bleiben Hebammen die Fachfrauen für die Schwangerschaft, die Geburt und die Wochenbettzeit.

Hier unser Petitionsflyer.

Wir würden uns sehr freuen, wenn er breit gestreut - ausgedruckt und in Hände gedrückt oder wenigstens ausgelegt - wird. Wir schätzen die Lage so ein, dass wir nur noch diese eine Petitionschance haben, da die Mitzeichnungsmüdigkeit stark zugenommen hat. Deshalb soll unsere Petition ein voller Erfolg werden. Das Ziel bis zum 30. Juni 2015 sind 680.000 UnterstützerInnen - entsprechend der Zahl wie Kinder jährlich in Deutschland geboren werden. Damit hätten wir alle bisherigen Petitionen deutlich übertroffen und einen enormen Druck auf die Entscheider geschaffen.

Bei Fragen stehen ich und auch meine Mitpetenten Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke sowie die Verein Mother Hood gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank im Voraus für Eure Unterstützung!

Viele Grüße aus Berlin,

Christina Baris
Zweifache Mutter und Ärztin
Unterstützerin von Mother Hood

Stellungnahme des BfHD – Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. zum Gesetzentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) hier: § 134a Absatz 5 SGB V

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages wird am 25. März in Berlin gleich zwei Öffentliche Anhörungen mit Hebammen-Bezug durchführen. Hierzu hat der BfHD eine Stellungnahme eingereicht: BfHD Stellungnahme

Erzählcafé

Erzaehlcafe

 

 

Um das Dilemma der heutigen Geburtshilfe deutlich zu machen und um gleichzeitig etwas Positives, Stärkendes  dagegenzusetzen, entstand die Idee einer bundesweiten Erzählcafé- Aktion.

Im Café berichten Zeitzeuginnen live von Ihren Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt. Es sind Erfahrungen von gestern und heute, die berühren, zum Nachdenken anregen und Mut machen.

Wir möchten etwas verändern und laden Sie ein, mit dabei zu sein! Veranstalten Sie an Ihrem Ort ein generationsübergreifendes Erzählcafé und dokumentieren Sie es auf der gemeinsamen Internetseite – um Frauenwissen zu bewahren, aber auch als Signal an die Politik.

 

 

 

 

Hier der Flyer als pdf

Infos und Material:

Lisa von Reiche

Hebamme

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www.hebammenfuerdeutschland.de

Presse und Koordination:

Dr. Stefanie Schmid-Altringer

nahdran-Kommunikation für Gesundheit

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.nahdran-kommunikation.de

 

Forschungsprojekt “On-Call”

Das Forschungsprojekt in Kürze

Im ersten Teil des Forschungsprojektes „On-Call“ wurde eine Umfrage unter 1798 niederländischen ArbeitnehmerInnen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass viele ArbeitnehmerInnen Rufbereitschaft negativ erfahren. Die Unsicherheit – nicht zu wissen ob und wann man zur Arbeit gerufen wird – ist für viele ein großer Stressfaktor und viel entscheidender als die Dauer der Rufbereitschaft oder Anzahl der Abrufe wenn es um die negativen Folgen der Rufbereitschaft geht. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass schon wenige Stunden in Rufbereitschaft negative Folgen für die Erholung, das Privatleben und das Leistungsvermögen haben können, wenn diese Stunden negativ erfahren werden.

Der Flyer zum Projekt hier als pdf

23.02.2015 Aktueller Stand der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband: Bis hierhin und nicht weiter....

…. war am vergangenen Freitag, dem 20.02. 2015 leider der vorläufige Endstand der Verhandlungen an diesem Tag.

Zur Erinnerung: Mit dem GKV verhandeln die Verbände seit Monaten
- über einen neuen und neu strukturierten Rahmenvertrag für die Versorgung mit freiberuflicher Hebammenhilfe
- über ein Leistungsverzeichnis der von den Kassen finanzierten Hebammenleistungen, welches es bis jetzt nicht gibt, und in diesem Zusammenhang auch über den zeitlichen Umfang jeder einzelnen Leistung

- über die entsprechenden Entgelte nebst Haftpflichtversicherungsanteilen
- über Maßnahmen zur Qualitätssicherung und deren Umsetzung, wie von der Schiedsstelle und genauso in den letztjährigen Gesetzesneuerungen zum Sicherstellungszuschlag gefordert

- über den sogenannten Sicherstellungszuschlag für freiberufliche Hebammen mit einer geringen Geburtenanzahl.

Die Verhandlungen gestalteten sich von Beginn an außerordentlich schwierig, weil sämtliche oben genannten Verhandlungspunkte miteinander in Bezug stehen, d.h. dass im Grunde alles gleichzeitig verhandelt und fertiggestellt sein muss. Und zwar unter dem Zeitdruck der gesetzlichen bzw. Schiedsstellen-Fristen.

Hinzu kommen die unterschiedlichen Interessenslagen (...)

Den gesamten Text als pdf hier

Stellungnahme des BfHD zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG)

Das jetzt im Zuge des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes vorgesehene Regressverbot der Kranken- und Pflegekassen gegenüber schadensersatzpflichtigen freiberuflichen Hebammen bzw. deren Versicherern soll über die Kurzfrist-Maßnahmen des FQWG hinaus die wirtschaftliche Lage freiberuflicher Hebammen dauerhaft verbessern.

Hier die Stellungnahme des BfHD zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG):  BfHD_Stellungnahme_GKV-VSG

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