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MedienINFO 274 – Mittwoch, 12. Dezember 2012

Schneider: Krankenkassen müssen Erhöhung der Vergütung für Hebammen schnellstmöglich Umsetzen

Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schneider hat die Krankenkassen für die Verzögerung bei der Erhöhung der Vergütung von Hebammen kritisiert. „Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Krankenkassen eine Verschleppungstaktik bei den Verhandlungen über Vergütungserhöhungen für Hebammen verfolgen. Dieses Verhalten ist inakzeptabel. Der im Sommer erzielten grundsätzlichen Einigung über die Ausgleichszahlungen müssen endlich Taten folgen.“ Unverständlich sei, weshalb die Krankenkassen bei der Schiedsstelle einen Antrag auf Vertagung bis Ende Januar 2013 durchbringen konnten.

Die Gesundheitspolitikerin bedauert, dass die nachgewiesenen finanziellen Belastungen für Hebammen und die Ergebnisse der vom Bundesgesundheitsministerium im Auftrag gegebenen IGES- Studie immer noch angezweifelt werden. „Die wichtige Arbeit der Hebammen muss angemessen honoriert werden.“ Schneider, selbst Mutter von drei Kindern, appelliert an beide Seiten sich schnell zu einigen, damit Hebammen wieder mit der nötigen Ruhe und geringerem Druck ihrem Beruf nachgehen können.

Frau Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW

Die Erklärung als pdf  hier