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Kampagne des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) e.V.

Hiermit übermitteln wir unseren Aufruf zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland. Der Aufruf wurde vom Runden Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" entwickelt und stellt den Beginn unserer Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate dar. Weitere Maßnahmen folgen.

Nur wenn sich Viele beteiligen, können wir etwas erreichen.

Für den Vorstand und den Runden Tisch
Dr. Maria Beckermann, 1. Vorsitzende des AKF
Karin Bergdoll, 2. Vorsitzende des AKF

Kontaktadresse:
AKF Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
Sigmaringer Straße 1
10713 Berlin
Tel.: 030 - 863 93 316
Fax: 030 - 863 93 473
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: www.akf-info.de

Kampagne des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) e.V.

Hiermit übermitteln wir unseren Aufruf zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland. Der Aufruf wurde vom Runden Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" entwickelt und stellt den Beginn unserer Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate dar. Weitere Maßnahmen folgen.

Nur wenn sich Viele beteiligen, können wir etwas erreichen.

Für den Vorstand und den Runden Tisch
Dr. Maria Beckermann, 1. Vorsitzende des AKF
Karin Bergdoll, 2. Vorsitzende des AKF

Kontaktadresse:
AKF Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
Sigmaringer Straße 1
10713 Berlin
Tel.: 030 - 863 93 316
Fax: 030 - 863 93 473
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Webseite: www.akf-info.de

Gespräch mit Gesundheitsminister Bahr: Nichts als heiße Luft

Diese Chuzpe muss man erstmal haben: Bundesgesundheitsminister Bahr lud die Hebammenverbände für den 20. Juni zum Gespräch mit dem Titel „Ausstehende Vergütungserhöhungen für freiberufliche Hebammen“. Wer gedacht hatte, der Minister wolle den Hebammen Vorschläge unterbreiten, wie er gedenkt, die 2006 zugesagte, aber nicht vollzogene Vergütungserhöhung in Höhe von 12,4 % nachzuholen, traute jedoch seinen Ohren nicht. „Zu diesem Thema ist alles gesagt“, so der Minister.

Stattdessen rühmte sich Bahr langatmig dafür, was er aus seiner Sicht schon alles für die Hebammen umfassend getan habe: Beauftragung eines Gutachtens zur Versorgungs- und Vergütungssituation, Überführung der Hebammenleistungen aus der alten Reichsversicherungsverordnung von 1917 ins Sozialgesetzbuch, teilweise Aufhebung des Beitragsstabilitätsgesetzes.

"Nur zwei Fakten können wir aus diesem Gespräch mitnehmen: 1. verwies der Minister ausdrücklich darauf, dass das Gutachten den Mangel an finanzieller Ausstattung der Hebammen gezeigt habe. 2. ist auch Daniel Bahr der Ansicht, dass das Beitragsstabilitätsgesetz einer angemessenen Vergütungssteigerung für die Hebammen nicht im Wege stehen kann.", so die 1. Vorsitzende des BfHD, Susanne Schäfer.

All diese Kosmetik bringt den durch extrem niedrige Vergütung und extrem hohe Prämien zur Berufshaftpflicht gebeutelten Hebammen finanziell gar nichts. Dabei wäre das Geld da: Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein Finanzpolster von über 20 Mrd. Euro durch einen unnötig hohen Beitragssatz aufgebaut, der nach Rückzahlung und sinnvoller Verwendung geradezu schreit. Aber lieber sieht der Minister tatenlos zu, wie ein ganzer Berufszweig in den Ruin getrieben wird.

Gespräch mit Gesundheitsminister Bahr: Nichts als heiße Luft

Diese Chuzpe muss man erstmal haben: Bundesgesundheitsminister Bahr lud die Hebammenverbände für den 20. Juni zum Gespräch mit dem Titel „Ausstehende Vergütungserhöhungen für freiberufliche Hebammen“. Wer gedacht hatte, der Minister wolle den Hebammen Vorschläge unterbreiten, wie er gedenkt, die 2006 zugesagte, aber nicht vollzogene Vergütungserhöhung in Höhe von 12,4 % nachzuholen, traute jedoch seinen Ohren nicht. „Zu diesem Thema ist alles gesagt“, so der Minister.

Stattdessen rühmte sich Bahr langatmig dafür, was er aus seiner Sicht schon alles für die Hebammen umfassend getan habe: Beauftragung eines Gutachtens zur Versorgungs- und Vergütungssituation, Überführung der Hebammenleistungen aus der alten Reichsversicherungsverordnung von 1917 ins Sozialgesetzbuch, teilweise Aufhebung des Beitragsstabilitätsgesetzes.

"Nur zwei Fakten können wir aus diesem Gespräch mitnehmen: 1. verwies der Minister ausdrücklich darauf, dass das Gutachten den Mangel an finanzieller Ausstattung der Hebammen gezeigt habe. 2. ist auch Daniel Bahr der Ansicht, dass das Beitragsstabilitätsgesetz einer angemessenen Vergütungssteigerung für die Hebammen nicht im Wege stehen kann.", so die 1. Vorsitzende des BfHD, Susanne Schäfer.

All diese Kosmetik bringt den durch extrem niedrige Vergütung und extrem hohe Prämien zur Berufshaftpflicht gebeutelten Hebammen finanziell gar nichts. Dabei wäre das Geld da: Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein Finanzpolster von über 20 Mrd. Euro durch einen unnötig hohen Beitragssatz aufgebaut, der nach Rückzahlung und sinnvoller Verwendung geradezu schreit. Aber lieber sieht der Minister tatenlos zu, wie ein ganzer Berufszweig in den Ruin getrieben wird.

Nach mehrstündigen Verhandlungen stand es am gestrigen Nachmittag (05.06.) fest: Die Betriebskostenpauschale der hebammengeleiteten Einrichtungen (HgE) wird zum 01.07.2012 von 550 € auf 700 € pro Geburt angehoben, das entspricht einer Steigerung um 27,3%. Für dieses Ergebnis war ein entsprechender Schiedsstellenspruch notwendig, nachdem die Hebammenverbände (BfHD, DHV und Netzwerk der Geburtshäuser) in den regulären Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband keine auch nur halbwegs akzeptable Erhöhung erzielen konnten.

Die neue Betriebskostenpauschale gilt längstens bis zum 30.06.2015. Spätestens bis dahin muss der Schiedsstelle ein von Krankenkassen und Hebammenverbänden auf den Weg gebrachtes Wirtschaftsgutachten vorliegen, welches Grundlage für weitere Verhandlungen zur Betriebskostenpauschale sein soll.

Alles in allem können die Hebammenverbände mit dem Schiedsstellenspruch nicht unzufrieden sein, wenngleich sie mit einer Forderung von 1.000 € in die Verhandlungen gegangen waren. Mehr als einen ersten Schritt in die richtige Richtung wollten die Vertreter der Hebammen in dem jetzt gefundenen Kompromiss auch nicht sehen. Erst die Verhandlungen zu den Vergütungen der übrigen Leistungspositionen rund um Geburt, Vor- und Nachsorge unter Einschluss der Prämien zur Berufshaftpflicht werden zeigen, ob freiberufliche Hebammen eine auskömmliche ökonomische Perspektive haben. Die Art und Weise, wie der GKV die gestrigen Verhandlungen führte, lässt es als fast sicher erscheinen, dass Schiedsstellensprüche in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein werden.

Hebammen sind unersetzlich!

Unter dem Motto: Hebammen sind unersetzlich! hat campact! heute eine Aktion gestartet, die sich an Gesundheitsminister Daniel Bahr richtet. Weitere Informationen zu campact! und die Möglichkeit den Appell zu unterstützen unter:

 

Kampagne: Hebammen